Gebet zur Gründungsfeier von St. Lukas am 28. Februar 2015

Gott der Liebe, Erfinder des Lebens,

Herr über Zeit und Ewigkeit,

nach dem Vorbild des Heiligen Lukas wollen wir

deine Spuren sehen in unserer Welt,

voll von deinem guten Geist leben,

wie du uns gedacht hast,  und Christi

gute Nachricht verbreiten über alle Grenzen hinaus.

Dazu kommen wir als deine Kirche zusammen.

Segne unseren Weg als Gemeinde

aus vier Gemeinden in Vielfalt:

die Heimat mit dir und die Sehnsucht nach Zukunft mit dir.

Lass uns Brücken bauen mit dem Blick der Liebe,

rechten Worten undhelfenden Händen für einander 

und für alle, die uns brauchen, damit sich bei uns

wiederspiegelt, wie du uns liebst.    Amen

 

 

 






Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat.....

Psalm 103








Schon der Apostel Paulus schrieb in seinem Brief an die Korinther:

„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht,  wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke…..
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

 1. Korintherbrief 13,1-13

Alles beginnt mit der Sehnsucht

Ein junger Jude kommt zu einem Rabbi und sagt:

                                „Ich möchte gerne zu dir kommen und dein Jünger werden.“

                                                    Da antwortete der Rabbi:

        „Gut, das kannst du. Aber ich habe eine Bedingung. Du musst mir eine Frage beantworten.

                                                          Liebst du Gott?

                         Da wurde der Schüler traurig und nachdenklich. Dann sagte er:

                                 „Eigentlich, lieben, das kann ich nicht behaupten.“

                                                  Der Rabbi sagte freundlich:

                    „Gut, wenn du Gott nicht liebst, hast du Sehnsucht danach, ihn zu lieben?“

                                  Der Schüler überlegte eine Weile und erklärte dann:

                    „Manchmal spüre ich die Sehnsucht danach, ihn zu lieben, recht deutlich.

              Aber meistens habe ich so viel zu tun, dass diese Sehnsucht im Alltag untergeht.“

                                           Da zögerte der Rabbi und sagte dann:

                 „Wenn du die Sehnsucht, Gott zu lieben, nicht so deutlich verspürst,

                 hast du dann Sehnsucht danach, Sehnsucht zu haben, Gott zu lieben?“

                         Da hellte sich das Gesicht des Schülers auf und er sagte:

                                                   „Genau das habe ich.

              Ich sehne mich danach, diese Sehnsucht zu haben, Gott zu lieben.

                                                   Der Rabbi entgegnete:

                                          „Das genügt. Du bist auf dem Weg.“




Eucharistische Anbetung

Die höchste Form des Gebetes ist die Eucharistische Anbetung. Hier wird in der Monstranz das „Allerheiligste“ ausgesetzt. Im Allerheiligsten ist Christus wahrhaftig zugegen.




In der Gegenwart Gottes

ruhig werden

Stille und Geborgenheit erfahren

mein Herz öffnen zu meinem Gott

meinen Weg gehen mit meinem Gott



Das Wichtigste im Leben eines Christen ist die Liebe.

Aber, wie lerne ich lieben?

Das kürzeste Gebet für die Liebe lautet:

            „Jesus“

Mit ihm fängt alles an.






Durch das Gebet kann die Liebe zu Gott und den Menschen wachsen.

Wir bauen eine Beziehung zu Gott auf.