Sternsinger aus Bruder Klaus beim Ministerpräsidenten

Ministerpräsident Kretschmann empfing am 5. Januar im Neuen Schloss Sternsinger aus 10 Gemeinden aus unserem Bundesland, und eine Delegation aus Bruder Klaus war dabei.

„Die Sternsingerinnen und Sternsinger geben mit ihren Spenden vielen armen Kindern auf der Welt Hoffnung in ihrem Leben“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann beim Empfang anlässlich der Aktion Dreikönigssingen in Stuttgart.

Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Leitmotto „Segen bringen – Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“. „In anderen Ländern wollen viele Kinder zur Schule gehen, sie dürfen aber nicht“, so der Ministerpräsident über von Armut betroffene Kinder in Ländern wie Indien. Sie müssten stattdessen oft unter schlimmen Bedingungen hart arbeiten. Ohne Schulbildung hätten sie aber kaum eine Chance, jemals aus der Armut herauszukommen, so Kretschmann weiter. „Indem man diese Kinder unterstützt, kann man den Teufelskreis durchbrechen“, unterstrich er und dankte herzlich den Sternsingerinnen und Sternsingern für ihr Engagement.

„Nirgendwo sonst in Deutschland machen sich so viele Sternsingerinnen und Sternsinger auf den Weg von Haus zu Haus wie bei uns in Baden-Württemberg“, betonte der. Im Südwesten wurden im letzten Jahr 9,5 Millionen Euro an Spenden durch die Sternsinger eingenommen. Baden-Württemberg ist damit bundesweiter Spitzenreiter.

Unsere Gruppe hatte die Gelegenheit, dem Ministerpräsidenten drei Fragen zu stellen. Dabei erfuhren wir, dass er stolz ist, dass zumindest seine Kinder aktive Sternsinger waren. Für ihn ist eine Möglichkeit der Unterstützung von Kinder in armen Ländern beim Einkauf auf fair gehandelte Produkte zu achten, so wie es im Staatsministerium beim Kauf des Kaffees geschieht.

Träger der Sternsingeraktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die Sternsingeraktion ist mit dem Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) ausgezeichnet.

Hier ist die Pressemitteilung des Staatsministeriums.