Romwallfahrt der Ministranten

Nach vier Jahren Wartezeit machten sich auch dieses Jahr wieder viele Minis aus unserem Dekanat auf, um dem Motto "Suche Frieden und jage ihm nach" in Rom zu folgen.

Diese Jagd begann am Sonntag, den 29.07 mit einer sechzehnstündigen Busfahrt. Endlich in Rom angekommen, machten wir uns auf den Weg zum Begrüßungsgottesdienst unserer Diözese, der in St. Paul vor den Mauern stattfand. Schon dort waren wir alle von der Größe der Kirche beeindruckt. Nach einer sehr heißen, aber erholsamen Nacht konnten wir am Dienstag endlich mit der Erkundungstour Roms beginnen. Dieses so verheißungsvolle Vorhaben konnten wir leider nicht wie geplant durchsetzten, denn obwohl wir zwei Stunden vor dem Petersdom anstanden, sind wir letztendlich nicht hineingekommen. Dennoch verbrachten wir auch den Rest des Tages auf dem Petersplatz, schließlich fand dort nachmittags die Papstaudienz statt. Das Wissen um den Besuch des Papstes ließ uns auch die Stunden, die wir in der prallen Sonne warten mussten, gut überstehen.

Auch der Mittwoch brachte uns viele neue Eindrücke, die von ganz unterschiedlicher Art waren. So führte uns unser Weg erst einmal gemeinsam zu St. Maria Maggiore, um sich danach in einzelne Gruppen zu teilen. So gab es Minis, welche die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle bewunderten, während andere in St. Peter in Ketten den berühmten Mose betrachteten und die Kirche S. Clemente besuchten. Nachdem wir in einer sehr heißen Mittagspause alle einen anderen Teil Roms besichtigten, fanden wir uns nachmittags alle wieder vor dem Kolosseum zusammen. Obwohl wir mittlerweile fast schon an die Größe einzelner Gebäude gewohnt waren, hat uns das Kolosseum überwältigt. Auch das Forum Romanum, das wir anschließend zu sehen bekamen, hat uns allen tolle Einblicke in das Leben des frühen Roms bieten können. Dennoch waren wir nach einem gemeinsamen Abendessen alle froh, endlich in unsere Betten fallen zu können.

Den Donnerstag begannen wir erneut in getrennten Gruppen, von denen eine nochmals versuchte, den Petersdom zu besichtigen, während die andere den Lateran bestaunte. Nachmittags trafen sich unsere Wege jedoch wieder und wir fuhren gemeinsam ans Meer, wo auch die übrigen Minis unseres Dekanats ihren Nachmittag verbrachten.

Um unsere Wallfahrt mit einigen letzten Highlights abschließen zu können, besuchten wir am Freitag die Basilika S. Agnese mit deren Katakomben, den Trevibrunnen, die Spanische Treppe und das Pantheon, bevor wir abends dann müde, aber sehr glücklich in den Bus heimwärts stiegen.

Allgemein lässt sich also nur noch sagen, dass wir sehr froh sind, diese Möglichkeit nutzen zu können und eine Woche so vieler neuer Eindrücke erlebt zu haben.

Paula Härtge